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 Jan-Cord a.k.a. Tyler Durden
19. Juni 1981 - 28. Juli 2006
Diese Seite ist unserem Sohn & Bruder gewidmet, der am 28. Juli 2006 im Alter von 25 Jahren freiwillig aus dem Leben schied.

 


Zum Gedenken anläßlich des 1. Todestages

Reisende soll man nicht aufhalten, sagt man
Du warst auf der Reise, auf der Durchreise
Warst deiner Zeit um Jahre voraus
hättest über Heiligendamm und den G8
verzweifelt geweint und laut gedacht
Dear Mr Wonnabe Bush

Aggrobatik, war mehr als nur ein Song
Es war der Spiegel in den du sahst - vorbei an dir
Ob jeder der's gehört dich auch verstanden hat?
Zähne sind Pflastersteine, Blut ersetzt Teer
Sahst keine Osbournes, trankst keinen Osbourne
standest dazu - du warst OstBorn!
Warst 89 mit auf Demo für ne bessere Welt
Reisefreiheit auch für Kinder
standest mit mir an der Grenze,
sprachst freundlich Menschen an
hast damals noch geglaubt, dass man ändern kann.

Dachtest an mehr als das was heut für die Massen zählt
Warst schockiert über die Dummheit konntest einfach nicht glauben
warum Menschen sich selbst die Zukunft rauben.
Warst deinen Lehrern im Denken weit voraus,
dachtest weiter und sahst nach vorn.
Du wolltest lieben und nicht hassen
konntest die Ungerechtigkeiten nicht fassen

Du wolltest reden, zeigen, mahnen.
Warst der Meinung das leben auch Leben versteh'n heißt!
Kamst dir vor wie das Orakel von Delphi.
Warst Mentor, gabst Hilfen aber keine Antworten.
Sprachst mit Jah, flehtest Gott um Hilfe an,
erhieltest keine Antwort, sahst dich der Zukunft beraubt.
Hast immer an das Gute im Menschen geglaubt.
sahst deinen Glauben an die Menschheit erkalten,
am Ende konnte dich nichts auf Erden halten
Fandest dich im dunklen Tunnel und suchtest den Ausweg
"Ganja the healing of the World" schriebst du auf viele Seiten
versuchtest zu vergessen und zu verstehn.
Hast and'ren mehr gegeben, doch man verstand dich nich -
like me, das Wesen ICH!

Suchtest Liebe, hattest sie längst bekommen,
hast aber nicht jede gereichte Hand genommen.
Warst allein, der Zweifel nagte an dir.
Konntest nicht vergessen, was dir in Schwerin geschah.
Wolltest vor dem Ende noch sagen, was Zweifel säte in dir
doch diese Zweifel nahmen dir die Kraft.

Bist geflohen nach Neubrandenburg und nahmst die Zweifel mit
gingst nach Berlin, doch folgte dir der shit.
Versuchtest dich zu wehren, zu begreifen, zu verstehn.
Hast es einmal selbst beschrieben, meintest
du kämst nicht klar auf das System
und musstest deshalb untergeh'n

Wenn Menschen eine Ware sind, die es gilt zu verplanen,
dann braucht die Welt Menschen wie dich, die ermahnen.
Menschen, die nicht vergessen und lernen zu versteh'n.
Menschen, die das Gute im Menschen seh'n,
die gemeinsam das was gut bewahren
und nicht in Schützengräben untergehn.

Meintest, wer zuviel denkt der würde krank
meintest zu wenig denken mache dumm
suchtest selbst die Mitte und kamst mit deinem Denken um.
Es wäre schön in dein Gesicht zu seh'n,
es wäre schön würdest du uns gegenübersteh'n
du wolltest, konntest doch nicht's machen.
Wir weinen mit dir und wissen,
dass wir morgen wieder mit dir lachen!

 
 

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